Die sanfte Nasenkorrektur (Rhinoplastik) - Nasen-OP Köln - Nasenoperationen - Moderne Nasenchirurgie mit 3D-Simulation

Die Nase ist für die Gesamtwirkung des Gesichts im wahrsten Sinne des Wortes von “herausragender Bedeutung” und ein echter Hingucker. Sie wünschen sich, dass Ihre Nase sich optimal in Ihr Gesicht einfügt? Die Idealnase ist weder zu klein noch zu gross oder zu breit. Idealerweise fügt sie sich harmonisch und unauffällig in Ihr Gesicht ein. Ihre Augen und Ihr Mund kommen ausdrucksvoll zur Geltung und die Balance der Gesichtszüge wird hergestellt. Denn wenn die Nase nicht in Ihr Gesicht passt, nämlich zu groß, auffällig, höckerig, krumm, schief, zu dick, oder zu lang ist, dann zieht sie alle Blicke auf sich. Optimale Nasenkorretur (Rhinoplastik) Ergebnisse durch moderne 3D-Computersimulation Verfahren bei Aesthetic First in Köln.

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Nasenkorrektur (Rhinoplastik) Nasen-OP – Köln, durch Chefarzt Prof. asoc. Dr. med. Thomas J. Galla in Köln, seit über 20 Jahren Facharzt für Ästhetische & Plastische Chirurgie und Spezialist im Bereich Nasenkorrektur

Nasenkorrekturen sind einer der häufigsten Eingriffe in der Ästhetischen Chirurgie. Auch bei Aesthetic First in Köln haben wir uns auf Nasenkorrekturen (Rhinoplastiken) spezialisiert. Die meisten unserer Patienten haben sich schon lange und ausführlich damit auseinander gesetzt, was ihnen an ihrer Nase nicht gefällt. Manche wünschen nur eine minimale Korrektur der Nasenspitze ohne dass dabei der Nasenrücken verändert werden soll, wohingegen andere unter ihrem Höcker oder der Länge ihrer Nase leiden.

All diese Korrekturwünsche und Möglichkeiten verstehen wir bei Aesthetic First in Köln sehr gut und können im Rahmen einer Nasen-OP Ihre Nase schonend korrigieren.

  • Begradigung
  • Verkleinerung
  • Vergrößerung
  • Größe der Nasenlöcher verändern
  • Form der Spitze verändern
Perfekte Nasenoperation - Nasenkorrektur - Nasen OP - Köln für natürliche Schönheit

Bevor man sich zu einer Korrektur an der Nase entscheidet, sollte man sich darüber im Klaren  sein, dass dieser Eingriff weit mehr als beispielsweise eine Brustvergrößerung oder eine Fettabsaugung unser äußeres Aussehen verändert. Idealerweise ist die Nase hinterher unauffällig und wirkt nicht “operiert”. Leider wird dies nicht von allen Operateuren erreicht und die Ergebnisse sind nicht selten unbefriedigend. Dies liegt auch daran, dass der Eingriff technisch schwierig und schwer zu erlernen ist. Nicht alle Chirurgen die derartige Operationen durchführen, verfügen über die notwendige Ausbildung und vor allem die erforderliche Erfahrung.

In unserer Praxisklinik Aesthetic First in Köln sind wir auf ästhetische Nasenkorrekturen (Rhinoplastiken) hochspezialisiert. Durch den regelmäßigen Austausch mit der “internationalen Fachwelt” kommen nur modernste und neueste OP-Techniken zum Einsatz, die außerordentlich erfolgreich sind. Außerdem blickt unser Expertenteam auf eine über 20jährige Erfahrung auf dem Spezialgebiet “Nasenkorrektur” zurück. Unsere zufriedenen Patienten kommen nicht nur aus ganz Deutschland sondern auch aus dem Ausland zu uns.

Nasenkorrektur in der Praxisklinik für Ästhetische Medizin und Chirurgie
Schönheits OP

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Ein wichtiger Aspekt bei der Nasenkorrektur ist die Funktion der Nase, was von Patienten häufig vergessen wird. Die Aufgaben der Nase und damit der oberen Atemwege sind die Luftanfeuchtung, die Reinigung der Luft und ihre Erwärmung. Bei einer Operation müssen sowohl die Form als auch die Funktion perfekt sein und in Einklang gebracht werden. Interessanterweise muss bei ästhetischen Nasenkorrekturen in mehr als 50% auch das Innere der Nase geändert werden, damit die Atemfunktion erhalten bleibt oder sogar noch verbessert wird. Manchmal steht auch die Verbesserung der Nasenatmung im Vordergrund und der Patient wünscht sich, wenn er ohnehin schon operiert werden muss, neben der funktionsverbessernden Operation gleichzeitig eine äußere Verschönerung.

Eine gelungene ästhetische Nasenkorrektur harmonisiert das Äußere mit dem Inneren und verbessert dadurch auch das Selbstwertgefühl.

Anatomie und Funktion der Nase

Bei der Nase kann ein äußerer und ein innerer Teil unterschieden werden.
Der äußere Anteil der Nase besteht aus dem Nasenrücken mit einem knöchernen und einem knorpeligen Gerüst. Der knöcherne Nasenrücken beginnt mit der Nasenwurzel zwischen den Augen. Von dort aus erstreckt sich der Nasenrücken zuerst knöchern mit den beiden Nasenbeinen und später knorpelig mit den beiden sogenannten Dreiecksknorpeln bis hin zur Nasenspitze. Das zentrale Stützelement des Nasenrückens stellt dabei die Nasenscheidewand dar. Sie besteht ebenfalls im oberen Anteil aus Knochen geht zur Nasenspitze hin in Knorpel über. Sie teilt die Nase in einen linken und einen rechten Nasengang.

Die Nase wird schonend operiert

Die Nasenspitze selbst ist komplett knorpelig, da sonst schon kleine Stöße gegen die Nase Verletzungen nach sich ziehen würden. Die Nasenlöcher bilden den Zugang zur Nasenhöhle, die durch die Nasenscheidewand in zwei symmetrische Hälften voneinander getrennt ist. Die Nasenlöcher werden durch zwei Knorpelschwingen gestützt, den sogenannten Flügelknorpeln,  damit sie beim Einatmen nicht kollabieren. Innerhalb der Nasenhöhle finden sich auf beiden Seiten entlang der äußeren Nasenwand die 3 Nasenmuscheln (Conchae nasales). Diese ragen wie Heizkörper in die Nasenhöhle hinein und vergrößern die Schleimhautoberfläche der Nasenhöhle, um die Atemluft besonders gut anzufeuchten. Die hintere Öffnung der Nasenhöhlen bildet zugleich den Zugang zum Nasenrachenraum.
Die Funktion der Nase kann durch eine schiefe Nasenscheidewand oder verdickte Nasenmuscheln behindert sein. Dies muss während der Operation mit korrigiert werden indem die Nasenscheidewand begradigt wird und die Muscheln verkleinert werden. Die Muscheln dürfen aber nicht ganz entfernt werden, da ansonsten die Anfeuchtung der Luft nicht gewährleitet ist und man eine “trockene Nase” bekommt. Die Nasenatmung kann aber auch durch eine extrem geschwollene Muschelschleimhaut behindert sein. Diese Schleimhautverdickungen können ihre Ursachen in Allergien oder bei einer Fehlregulation des vegetativen Nervensystems haben.

Nasenspitze anheben: Ihre Nasenspitze nach Wunsch

Manchmal ist es nicht die gesamte Nase, die das Erscheinungsbild eines Gesichts stört, sondern lediglich die Nasenspitze. Um die Nasenspitze anzuheben, kürze ich den unteren, vorderen Anteil der Nasenscheidewand. Daraufhin kann ich die Flügelknorpel verschmälern und mithilfe von Nähten im Inneren der Nase fixieren. Falls die Nasenspitze aufgrund eines weichen Knorpelgerüsts nach unten weist, kann ich den Nasensteg mit einem körpereigenen Knorpeltransplantat stabilisieren. Beim Nasenspitze anheben enstehen nach Außen hin, keine sichtbaren Narben.

3D-Simulation als Beratungsgrundlage

Im Rahmen des Erstgespräches in unserer Praxisklinik Aesthetic First in Köln untersuchen wir Ihre Nase von innen und außen und beraten Sie, wie Ihre Wünsche erfüllt werden können. Sie können auch gerne Fotos mitbringen, die Nasen zeigen, so, wie Sie sich Ihre Wunschnase vorstellen. Bei diesem Termin werden auch Fotoaufnahmen von Ihrer Nase gemacht und eine 3D-Computersimulation durchgeführt. Die Computersimulation hat sich als außerordentlich sinnvoll erwiesen, weil wir mit Hilfe der gemorphten Fotos genau darstellen können, ob Ihre Wunschvorstellungen bei der ästhethischen Nasenkorrektur auch zu den übrigen Gesichtsproportionen harmonisch passen.

Sollten Sie keine genauen Vorstellungen über die gewünschten Veränderungen haben, können Sie gerne auf unsere langjährige Erfahrung zurückgreifen und sich beraten lassen. Des Weiteren beraten wir Sie bei dem Termin über die Vorbereitung, die Therapie, mögliche Risiken, die Nachbehandlung und die Kosten der Operation.

Höckerabtragung

Die Abtragung eines Nasenhöckers kann sowohl in geschlossener als auch in offener Technik erfolgen. Der Nasenrücken wird hierbei wie der Dachfirst eines Hauses schrittweise abgetragen. Da das Nasendach anschließend offen ist (open roof) müssen die Dachflächen, das heißt der Nasenrücken, wieder verschlossen werden. Hierfür müssen das rechtes und das linkes Nasenbein gelöst und zusammen geschoben werden. Anschließend muss man für 12 bis 14 Tage eine Schiene (meist Kunststoff) tragen, damit der gelockerte Knochen wieder verheilen kann.

Operation der Schiefnase

Zur Begradigung einer Schiefnase müssen nicht nur die beiden Nasenbeine sondern auch die Nasenscheidewand mobilisiert werden, das heißt alle Strukturen müssen frei beweglich sein. Nur dann kann der Operateur die Nase spannungsfrei ausrichten und den Schiefstand beseitigen. Anschließend muss der Patient für 12 bis 14 Tage eine Schiene (meist Kunststoff) tragen, damit der mobilisierte Knochen wieder verheilen kann.

Verschmälerung der Nase

Um die Nase an der Basis oder am Nasenrücken zu verschmälern müssen die Nasenbeine an ihrem Übergang zum Oberkieferknochen gelöst und zusammen geschoben werden. Anschließend muss der Patient für 12 bis 14 Tage eine Kunststoffschiene tragen, damit der mobilisierte Knochen wieder verheilen kann. Wie schmal die Nase werden kann, hängt von der Dicke und der Elastizität der Haut, von den knöchernen Strukturen und von den Proportionen des Gesichts ab.

Formung der Nasenspitze

Die Formung der Nasenspitze erfolgt über einen offenen Zugang, um die kleinen Knorpel der Nasenspitze besser beurteilen zu können. Der Operateur modifiziert und formt die Knorpel nach den Wünschen des Patienten und verschließt anschließend den Schnitt am Nasensteg.

Therapie

Am Operationstag bespricht der Operateur mit dem Patienten vor der Operation noch einmal ganz in Ruhe die gemeinsam festgelegten Wünsche und Ziele der Nasenkorrektur. Jede Nase ist einzigartig und verlangt ein individuelles Vorgehen, das bei diesem Gespräch noch einmal zusammen gefasst wird.Die Nase kann mit einer „geschlossenen Technik“ von innen durch die Nasenlöcher hindurch operiert werden. Bei dieser Technik hat der Operateur aber nur eine begrenzte Übersicht über das Operationsgebiet. Dieses Verfahren eignet sich besonders für Korrekturen, bei denen nur der Höcker etwas abgetragen werden muss.

Im Gegensatz hierzu lassen sich mit der „offenen Technik“ (Aufklappen des Nasenstegs) auch viele kleine Fehlbildungen besonders im Bereich der Nasenspitze gut analysieren und sicher korrigieren, die man mit der geschlossenen Technik nicht so perfekt behandeln kann. Die offene Technik wird von einem am Nasensteg gesetzten kleinen Schnitt aus durchgeführt, dessen Narbe hinterher praktisch unsichtbar ist. Nach dem Aufklappen des Nasenstegs können die Korrekturen sehr viel präziser vorgenommen werden, so dass heutzutage Nasenkorrekturen überwiegend mit dieser neuen “offenen Technik” operiert werden.

Wird die Nase verkleinert, muss sich die Haut den neuen Gegebenheiten anpassen, was gut klappt, wenn sie elastisch und dünn ist. Bei Älteren oder bei Patienten mit sehr dicker Haut, bei denen die Schrumpfungsneigung der Haut zu gering ist, können sich daher Einschränkungen bei den gewünschten Zielen ergeben. Dann kann gegebenenfalls durch kleine Hautschnitte an der Nasenwurzel, unter der Nasenspitze oder an den Nasenflügeln überschüssige Haut entfernt werden.

Nachbehandlung

Wird der Verband und die Schiene nach ein bis zwei Wochen abgenommen, kann man die Form der Nase bereits erkennen. Es besteht aber noch eine deutliche Schwellung wie nach jedem chirurgischen Eingriff, die jeden Patienten zunächst einmal beunruhigt. Diese Schwellung ist nicht in allen Teilen der Nase gleichmäßig ausgeprägt. Am deutlichsten und stärksten ausgeprägt ist sie an der Nasenspitze, an der sie sich auch am längsten hält. Bei der “offenen Technik” ist sie stärker zu beobachten als bei der “geschlossenen Technik”. Die Nasenform wie sie nach Abnahme der Schiene erscheint, ändert sich also in den folgenden Wochen und Monaten noch deutlich, zumal ein oder zwei Millimeter Schwellung bei der Nase sehr viel ausmachen. Eine operierte Nase braucht im Allgemeinen mindestens ein Jahr, bis sie ihre endgültige Form erreicht hat. Deshalb sollte man sich vor Ablauf dieser Zeit nicht für eine Nachoperation entscheiden.

Der Erfolg einer Nasenkorrektur hängt nicht nur von den Fähigkeiten des Operateurs ab. Natürlich muss dieser aufgrund seiner langjährigen Erfahrung die geeignete Indikation stellen und aufgrund seiner operativen Erfahrung und seines operativen Geschickes die Nase optimal operieren. Anschließend hat der Operateur aber nur noch einen begrenzten Einfluss auf die weitere Entwicklung des Erfolges. Während dieser postoperativen Nachbehandlung ist besonders die Mithilfe des Patienten gefragt, die erst den Operationserfolg sichert und später dauerhaft erhält. Leider kann auch der Patient die Elastizität seiner Haut, die Stärke seiner Narbenbildung und die Zugkräfte durch die Wundheilung nicht beeinflussen. Deshalb ist es absolut notwendig, sich an die empfohlenen Verhaltensmaßregeln zu halten, damit die gesamte Behandlung ein Erfolg wird.

Die Nachbehandlung ist nach jedem operativen Eingriff anders. Wurden Korrekturen an den knöchernen Nasenstrukturen durchgeführt und die Knochen mobilisiert, ist zu deren Stabilisierung das Tragen einer Schiene (meist Kunststoff) für 12 bis 14 Tage erforderlich. Nur durch die Schienung kann der Knochen in der neuen Position in Ruhe zusammen wachsen. Sind nur Veränderungen an den Knorpeln vorgenommen worden, kann meist auf eine Schiene verzichtet werden. Mussten Teile der Schleimhaut vom Knorpel abgehoben werden kann eine innere Tamponade sinnvoll sein, um Blutungen zu verhindern. Diese Tamponade kann oft nach einem Tag entfernt werden, weil sie die Nasenatmung erschwert.

Bei knöchernen Korrekturen sind Schwellungen und Blutergüsse bis in die Lider nicht ungewöhnlich. Sie gehen innerhalb von 2 bis 3 Wochen zurück. Ständiges Kühlen, die Einnahme von abschwellenden Globuli und das Schlafen mit erhöhtem Oberkörper tragen dazu bei, dass die Schwellungen schneller abklingen. Das Gefühl an der Nasenspitze kann über Monate noch verändert sein und die Mimik kann anfangs durch die Schwellung noch unnatürlich wirken. Die Fäden im Naseninneren lösen sich von selbst auf und nur die Fäden des Hautschnittes müssen nach 6 bis 7 Tagen gezogen werden. Gesellschaftsfähig sind Sie nach etwa 3 Wochen.

Der Operateur erteilt Ihnen nach der Korrektur eine Reihe von Ratschlägen, die Sie unbedingt beachtet sollten, um das Operationsergebnis nicht zu gefährden

  • Waschen der Haare frühestens 3 Tage nach der Operation, damit der Verband nicht nass wird und keine Nachblutung auftritt
  • In den ersten 2 Wochen ist Naseputzen wegen der mechanischen Instabilität der Knochen nicht gestattet; das Nasensekret darf nur abgewischt werden
  • Niesen bitte nur mit weit offenem Mund, um keinen Überdruck in der Nase zu erzeugen
  • Die Gesichtsmuskulatur bitte ruhig halten, das heißt beim Essen und Zähneputzen bitte vorsichtig sein; wenig reden und nicht übertrieben lachen, da eine zu große Mobilität die Knochen und Weichteile wieder verschieben kann
  • Brillenträger müssen die ersten 2 bis 3 Wochen auf das Tragen der Brille verzichten, da die Knochen den Druck der Brille noch nicht aushalten können. Die neuen weichen Einmal-Kontaktlinsen sind für diese Übergangszeit eine gute Alternative und können bereits ab dem Tag nach der Operation getragen werden
  • Anfangs sollte man sich körperlich schonen, das heißt mit leichter körperlicher Arbeit kann nach 3 Wochen wieder begonnen werden und schwere körperliche Arbeit sollte bis nach der 6. Wochen vermieden werden
  • Sport ist frühestens nach 6 bis 8 Wochen wieder erlaubt

Anhand der vielen Ratschläge lässt sich unschwer erkennen, wie stark die Mitarbeit des Patienten in der postoperativen Zeit erforderlich ist. Das endgültige Operationsergebnis liegt frühestens 9 Monate nach der Operation vor. Eine Nachoperation kann in bis zu 10% der Eingriffe notwendig werden, was kein Ausdruck eines falschen operativen Vorgehens beim Ersteingriff ist. 

Eine korrigierende Nachoperation wird frühestens 9 Monate nach dem ersten Eingriff vorgenommen, wenn die Wundheilung komplett abgeschlossen ist und Schwellungen völlig abgeklungen sind.

Kosten

Die Krankenkassen kommen für die Kosten zur Verbesserung der Nasenatmung auf, wenn die Funktion der Nase beeinträchtigt ist. Hierbei zahlen die Krankenkassen alle medizinisch notwendigen Maßnahmen, wie z.B. die Verkleinerung der Nasenmuscheln. Wir empfehlen Ihnen aber, sich vor der Operation eine schriftliche Zusage Ihrer Krankenkasse einzuholen.In der Regel erstatten die gesetzlichen Krankenkassen keine privatärztlichen Rechnungen. Bei einer rein ästhetischen Korrektur muss der Patient die Kosten selbst übernehmen. Selbstverständlich ist auch eine Kombination einer funktionellen mit einer ästhetischen Nasenkorrektur möglich. Zu den Kosten des Operateurs kommen die Honorare für die Anästhesie sowie ggf. die Übernachtungskosten in der Klinik hinzu.

Geschichte der Rhinoplastik

Die fachlich fundierte und korrekte Bezeichnung der umgangssprachlichen „Nasenkorrektur“ ist die „Rhinoplastik“. Die Geschichte der Rhinoplastik reicht weit zurück bis ca. 400 v. Christi. Im antiken Indien wurden Nasen als Strafe für Verbrechen abgeschnitten, sodass Betroffene später dazu gezwungen wurden, diesen Makel beheben zulassen. Zumeist wurden erhebliche Hautmengen aus der Stirn verpflanzt. Ende des 17. Jahrhunderts stieß ein italienischer Reisender Niccollo Manucci auf Aufzeichnungen aus dieser Zeit und brachte diese mit in seine Heimat. Aufgrund dieser Aufzeichnungen beschäftigte sich der Chirurg Friedrich Trendelenburg in Berlin sehr mit den Techniken für die Rhinoplastik.

Gerade Kriegsverletzungen sollten dadurch wiederhergestellt werden können. Nach dem ersten Weltkrieg konnte die Erfahrung und das Wissen der Chirurgen dann erstmals in den 1920er Jahren für ästhetische Behandlungen genutzt werden. Nach Bekanntwerden der in Deutschland verwendeten Techniken in den USA wurden die Verfahren dort unentwegt weiterentwickelt, jedoch blieb die grundlegende Technik gleich.

Um äußerliche Verletzungen und Narbenbildung zu verhindern wurden die notwendigen Eingriffe oft durch innere Schnitte in der Nase durchgeführt. Hierbei war jedoch die Übersicht des Chirurgen über das Operationsgebiet und die zu verändernden Strukturen nur begrenzt. Erst seit den späten 1990er Jahren wurden die Nasenkorrekturen mit dem sogenannten offenen Verfahren durchgeführt. Hierbei wird unten an der Nase ein kleiner Schnitt gesetzt wodurch die Weichteile der Nase wie eine Motorhaube hochgeklappt werden können. Dies verschafft dem Chirurgen eine wesentlich bessere Übersicht und erlaubt auch kleine Fehlstellungen exakt zu korrigieren. Mit dieser offenen Technik werden heutzutage mehr als 90% aller Naseneingriffe durchgeführt.